funny money

Auf dem Rückweg von seiner Arbeit greift Heinrich Liebig in der Straßenbahn versehentlich zum falschen Koffer, ein folgereichen Irrtum den er zu spät bemerkt. Im Koffer 735.00 Mark. Ihm wird klar, die gehören keinem Unschuldigen, sondern vermutlich einem Ganoven. Schnell ist der Entschluss gefasst, die Verwechslung zu nutzen und mit dem Geld in einem weit entfernten Land ein neues Leben zu beginnen. Doch Zuhause angelangt heißt es nicht nur, seine Frau zu überzeugen, sondern auch seine Geburtstagsgäste abzuwimmeln und noch manch anderen Besucher, an diesem rasanten Abend, bevor es dann, wer weiß, doch noch in die Ferne geht.

Das kurzweilige Stück spielt im Wohnzimmer der Liebigs, eine lange Couchlandschaft und 70er Jahre Tapetenmuster bilden den Rahmen. Überall befinden sich versteckte Abgänge – ins Bad, ins Schlafzimmer, in die Küche, und so wird das Labyrinth aus Notlügen, dass sich im Stück entspinnt, auch zum Hindernislauf für Heinrich und seine Gäste.

regie / bernd berleb / regieassistenz / quill kukuj / bühnenbild / stellajonathan / bühnenbau / jakob wenz, stellajonathan / kostüme / olga bogatisheva krupatina / technik & licht / marcel graul, tobias witzgall / mit / anne scherliess, artur hieb, gerald leiß, katja klemt, leonard gräber, minh huynh nhut, melanie schlüchtermann

premiere 25/06/2025 / rosenbergfestspiele kronach